Was bieten kostenlose Photoshop Versionen?

Die Vollversion von Photoshop richtet sich in erster Linie an kommerzielle Nutzer und kostet um die 800 Euro. Der Preis erklärt sich dadurch, dass alle erdenklichen Funktionen zur Fotobearbeitung vorhanden sind. Für private Interessenten ist dieser Preis meist zu hoch. Zudem verlieren Einsteiger bei solch einem umfangreichen Angebot an Tools schnell den Überblick. Seit 2008 ist auch eine kostenlose Betaversion von Photoshop erhältlich, die auf die Bedürfnisse der privaten Bildbearbeitung zugeschnitten ist.

Kostenlose Photoshop-Version für den Browser

2008 hat der US-Konzern Adobe eine kostenlose Betaversion von Photoshop für den Browser veröffentlicht. Ein Download ist zur Nutzung dieser Version nicht erforderlich. Eigene Fotos können einfach online bearbeitet werden und zudem in einer Onlinegalerie präsentiert werden. Allerdings muss ein aktueller Adobe Flash oder Flex Player auf dem Rechner installiert sein.

Funktionen von der Photoshop-Betaversion

Im Vergleich zur Profiversion von Photoshop Express bietet die Betaversion eine stark verschmälerte Auswahl an Tools. Doch für den privaten Gebrauch sind diese absolut ausreichend. Durch das übersichtlichere Angebot an Werkzeugen wird dem Laien eine unkomplizierte Möglichkeit zur Bildbearbeitung geboten. Es sind sowohl Basisfunktionen wie Rote-Augen-Korrektur und ein Zuschneide-Tool sowie spezielle Effekte, mit denen man das Bild verzerren kann oder in einem besonderen Style verwandeln kann, vorhanden. Durch die geschmälerten Funktionen wird Anfängern den Programmeinstieg vereinfacht. Auch User von sozialen Netzwerken werden mit der Betaversion ihre Freunde haben. Der Online-Photoshop kann nämlich auch auf Onlinegalerien wie Facebook zugreifen.

Kostenlose Onlinegalerie von Photoshop

Die kostenlose Version von Photoshop bietet nicht nur ein Bearbeitungsprogramm, sondern auch eine Onlinegalerie. So können eigene Fotos von der heimischen Festplatte geladen werden und im Internet zur Schau gestellt werden. Sie können den Zugang zur Galerie mit einem Passwort versehen, sodass ausschließlich Freunde Ihre Fotos bewundern können. Bis zu zwei Gigabyte an Fotos können auf diese Weise online gestellt werden. Wer die bearbeiteten Privatfotos nicht im Internet präsentieren will, kann die Bilder nach der Bearbeitung auch zurück auf die eigene Festplatte senden.

Bild: Roke CC-BY-SA 3.0