Die Besonderheiten beim Swing tanzen

Swing ist nicht einfach nur ein Tanz. Denn unter dem Begriff Swing wird gleich eine ganze Familie von Tänzen zusammengefasst. Da der Swing in den 1920er Jahren entstand wird er auch mit dieser und den nachfolgenden Jahrzehnten in Verbindung gebracht, weil der Tanz diese Epochen sehr prägte. Deshalb ist Swing nicht nur ein Tanz. Er spiegelt das Lebensgefühl früherer Generationen wider. Interessierte können das Swing Tanzen in einer Tanzschule auch heute noch lernen.

Was macht den Swing aus?

Zunächst machen die unterschiedlichen Einflüsse verschiedener Musikrichtungen den Swing einmalig. Sowohl Rhythmen von Afro-Amerikanischer Musik als auch europäische Marschmusik flossen mit ein. Das besondere am Swing ist die Energie des Tanzes, denn er ist von einer unglaublichen Dynamik geprägt. Kennzeichnend ist des Weiteren die Improvisation. Über die Jahre wurden Tanzfiguren und Schritte aus den verschiedensten Tanzstilen integriert. Nach und nach entwickelten sich auch kleine Choreographien, die Teil des Swings wurden. Die Stepptanzabfolge Shim Sham wurde beispielsweise im Swing aufgegriffen.

Swing tanzen lernen

Zunächst sollten Sie sich einen Überblick über die verschiedenen Swing Tänze verschaffen und sich für einen entscheiden. Denn Anfänger sollten sich zunächst auf einen Tanz festlegen, um diesen richtig zu erlernen. Der Tanzstil Lindy Hop gilt beispielsweise als ursprünglicher Swing-Tanz. Sie können sich aber auch für eine Tanzrichtung entscheiden, die sich aus dem Swing entwickelt hat. Der akrobatische Rock ‘n’Roll ist einer dieser Nachfolger. Wenn Ihnen die Entscheidung schwerfällt, können Sie sich auch in einem Tanzfilm Anregungen holen oder lassen Sie sich von der Musik der verschiedenen Stilrichtungen inspirieren. Der nächste Schritt ist die Anmeldung bei einer Tanzschule. Das geschulte Personal führt Sie in die Kunst des Swing Tanzens ein. Natürlich können Sie auch privat trainieren, wenn Ihnen ein talentierter Tänzer in Ihrem Bekanntenkreis die ersten Schritte beibringen möchte.

Bild: Andrzej Barabasz cc-by-sa 3.0