Mit dem iPad drucken

Das vielseitige iPad ermöglicht das Erstellen von Präsentationen, die mobile Office-Arbeit und vernetzt den Verbraucher mit dem Internet. Aber wie drucken Sie Dokumente und Präsentationen aus? Mittlerweile brachte Apple verbesserte iPads heraus, mit denen das Drucken möglich ist. Erfahren Sie, wie Sie Ihren Drucker mit der richtigen Software für das iPad kompatibel machen und welche Geräte geeignet sind.

Neues Betriebssystem

Lange Zeit beklagten sich Nutzer des iPads über fehlende Grundfunktionen, so mussten sie die Daten erst auf einen anderen Rechner transferieren, bevor der Druck möglich war. Ende 2010 stattete Apple das iPad mit einem neuen Betriebssystem aus, dem IOS 4.2. Damit gibt der Hersteller seinen Produkten die gleiche Software. Auf diese Weise wurde das iPad kompatibel mit dem iPhone sowie dem iPod. Durch das neue Multitasking regulieren Nutzer nun die Lautstärke als auch die Helligkeit des Bildschirms. Außerdem lässt sich das Tablet mit einem Drucker verbinden.

Drucker für das iPad

Die neue Funktion AirPrint verbindet innerhalb einer Anwendung einen Drucker über WLAN und das lokale Netzwerk mit dem iPad, ohne zuvor den Treiber herunterladen zu müssen. Jedoch unterstützt die Software viele Drucker nicht. Eine Lösung für das Problem bietet die kostenpflichtige Mac-Software Fingerprint. Dafür müssen Sie den Drucker mit Printer-Sharing freigeben. Danach präsentiert das Programm eine Liste mit allen lokalen Geräten. Wählen Sie das entsprechende Gerät und schon dürfen sie drucken. Alternativ rüsten Sie AirPrint auf ihrem Windows-Rechner nach. Bei CHIP Online gibt es die kostenlose Software AirPrint Activator zum Download.

Mit Android und iPad drucken

Mittlerweile ist es sogar möglich, mit einem Android-Smartphone Dokumente auszudrucken. Die kostenlose App Cortado Workplace unterstützt ebenso das iPad, iPhone und Blackberry. Der Vorteil, Sie erhalten online einen Gigabyte Speicher und drucken über Bluetooth oder WLAN. Außerdem ist diese Software mit den meisten Druckern kompatibel.

Bild: matt buchanan cc-by-sa 2.0