Nutzen und Preise von Baugrundgutachten

Stellen Sie sich vor, die ersten Bauarbeiten für Ihr Traumhaus beginnen und es wird festgestellt, dass sich unter dem Boden Wasser führende Lehmschichten oder  sich in einem Meter Tiefe Grundwasser befindet. Dies hätte zeitliche Verzögerungen und erhebliche Mehrkosten zur Folge. Mit einem Baugrundgutachten können Sie dieses Problem schon früher erkennen können und vorsorgen können.

Kosten für ein Baugrundgutachten

Baugrundgutachten, die häufig auch als Bodengutachten bezeichnet werden, kosten zwischen 450 bis 600 Euro. Dies klingt zunächst nach viel Geld, doch im Falle des Falles sparen Sie damit erhebliche Mehrkosten. Eine Verdichtung gegen drückendes Grundwasser kostet zwischen 5.000 und 15.000 Euro. Wenn Sie diese Notwendig erst zum Zeitpunkt des Aushubes feststellen, wenn die Finanzierung des Hauses schon steht, kommen Sie um eine Nachfinanzierung nicht drum herum. Solch eine Finanzierung ist aufgrund höherer Zinsen wesentlich teurer.

Ein Baugrundgutachten lohnt sich

Der Verband privater Bauherren e.V. warnt davor, dass in den meisten Bauverträgen ein Baugrundachten nicht vorgesehen ist, obwohl es einen sehr großen finanziellen Schaden verhindern kann. Hier wird oft am falschen Ende gespart. Die Bodenbeschaffenheit spielt beim Hausbau eine sehr große Rolle. Mit bloßem Auge kann die Bauqualität des Grundes nicht festgestellt werden. Ein Gutachten ist in jedem Fall ratsam. Wird erst beim Aushub festgestellt, dass der Bodengrund für das entworfene Haus ungeeignet ist, müssen Teile der Architektur geändert werden. Dies kostet viel Zeit und Geld. Wenn auf dem Baugebiet vorher ein Gewerbegebiet stand, ist besondere Vorsicht geraten. In diesem Fall kann der Boden durch Chemikalien verunreinigt sein. Das IngGeo Ingenieurbüro bietet auf seiner Internetseite detaillierte Informationen darüber, wie ein Baugrundgutachten abläuft und mit welchen Bodenproblemen Sie rechnen müssen. Zudem gibt das Büro einen Ausblick dazu, wie Bodenprobleme gelöst werden können.