Der Rhein als Lebensraum

Der Rhein ist nicht nur Naherholungsgebiet für uns Menschen. Auch zahlreiche Tiere finden dort einen Raum zum leben, weil sie optimale Lebensbedingungen vorfinden. Welche Tiere sich dort angesiedelt haben, soll im Folgenden angesprochen werden. Damit der Lebensraum der Tiere erhalten bleibt, ist es wichtig, dass Menschen Rücksicht auf die Natur nehmen.

Tierische Bewohner des Ökosystems Rhein

Verschiedene Fische, Wirbellose und Wasservögel fühlen sich im Wasser des Rheins oder in seiner Nähe äußerst wohl. Bis 63 verschiedene Fischarten bewohnen den Rhein. Von A wie Aal bis zu Z wie Zander, sind fast alle Arten abgedeckt. Nur der Stör ist im Rhein nicht mehr heimisch. Auch Wirbellose tummeln sich im Wasser. Vor allem eingeschleppte Arten findet man im Rhein vor. Wasservögel, wie Stockente und Blässhuhn zählen ebenfalls zu den Bewohnern des Rheins. Dort finden einheimische Vögel ausreichend Nahrung und Nistplätze.

Die Natur achten und schützen

Durch Begradigungen und Bebauung am Ufer wurde das Ökosystem Rhein zunehmend verändert, sodass die Artenvielfalt über die Jahre deutlich abnahm. Auch die zusätzliche chemische Belastung, die von der Industrie ausgeht, macht dem Rhein zu schaffen. Zum Glück wurden die starken Veränderungen und das Sterben von Tieren zur Kenntnis genommen, sodass Maßnahmen dagegen eingeleitet werden konnten. Auch Sie können Ihren Teil zum Umwelt- und Tierschutz beitragen. Suchen Sie sich beispielsweise einen Ökostromanbieter oder versuchen Sie gängige Spartipps anzuwenden, um den Energie- und Wasserverbrauch zu senken. Vor allem, wenn Sie mal wieder einen Ausflug auf den Rheinsteig Etappen oder in ein anderes Naturschutzgebiet unternehmen möchten, sollten Sie die Natur achten und den Lebensraum der Tiere aktiv schützen. Verlassen Sie daher nie die zulässigen Wege und hinterlassen Sie nie Müll.

Bild: Tobias Kunze pixelio.de