Haushaltssicherung: Keine Chance für Einbrecher

Ein hellerleuchtetes Haus schreckt Einbrecher ab

Alle zwei Minuten wird in Deutschland  in einem privaten Haushalt eingebrochen. Dabei könnten viele Einbrüche mit einfachen Maßnahmen vermieden werden. Dazu müssen Sie sich nicht unbedingt gleich eine teure Alarmanlage anschaffen. Es gibt auch kostengünstige Methoden, wie sich private Haushalte vor einem Einbruch schützen können.

Terrassentür besonders sichern

Laut Aussagen der Polizei geben rund 50 Prozent aller Einbrecher bereits nach fünf Minuten auf, wenn sie es nicht schaffen, in das ausgewählte Gebäude in dieser Zeit einzudringen. Wenn Sie die Bedingungen für einen Einbruch erschweren, können Sie somit das Risiko stark minimieren. Mehr als die Hälfte aller Einbrüche in Einfamilienhäusern geschehen über die Terrassentür. Deshalb sollte diese besonders gut abgesichert werden. Der erste Schritt für einen guten Schutz ist darauf zu achten, bei Nichtanwesenheit die Terrassentür gänzlich geschlossen zu halten. Stellen Sie die Tür und auch Fenster, wenn Sie das Haus verlassen, also nicht auf Kipp. Für Einbrecher sind gekippte Fenster und Türen nämlich sehr leicht zu öffnen. Auch wenn Sie nur kurz das Haus verlassen, sollten Sie die Tür immer richtig verschließen und sie nicht nur zuziehen. Mehr als ein Drittel aller Einbrüche finden tagsüber statt, deshalb sollten Sie solche Vorsichtsmaßnahmen auch am Tage befolgen.

Schutz vor Aufheblung des Fensters durch Pilzkopfzapfen

Einen effektiven Schutz vor einem Einbruch über das Fenster bieten so genannte Pilzkopfzapfen. Diese werden rings um den Fensterrahmen angebracht. Beim Verschließen greifen diese Zapfen in mit dem Rahmen verschraubte Schließbleche aus Stahl. Die Köpfe bilden im Rahmen eine T-Form. Dies macht die Aufheblung eines Fensters für Einbrecher äußerst mühsam. Dieser Schutz kann auch noch nachträglich an das Fenster oder auch an die Terrassentür angebracht werden.

Sicheres Gefühl in der Wohnung schaffen

Ein Einbruch ist oftmals eine äußerst traumatische Erfahrung für die Bewohner. Laut einer Studie sollen 87 Prozent aller Einbruchsopfer Angst vor einem erneuten Einbruch haben. Deshalb ist es wichtig, die Wohnung so zu gestalten, dass sie wieder ein sicheres Gefühl bietet. Eine Einrichtung nach Feng-Shui hat das Ziel, Lebensenergien in der Umgebung besser fließen zu lassen. Dadurch wird eine Atmosphäre geschaffen, die Entspannung, Sicherheit und Geborgenheit vermittelt. Nach dieser indischen Philosophie sollen beispielsweise Schreibtische so aufgestellt werden, dass der Rücken nicht zu einer Tür zeigt. Dies würde ansonsten ein unsicheres Gefühl schaffen. Betten sollen außerdem so aufgestellt werden, dass das Kopfende an einer Wand steht.

Bild: panthermedia.net Harald Richter