Welche Klassiker auf einer Schnitzelkarte nicht fehlen dürfen

Eines haben alle Schnitzelarten gemeinsam: Sie bestehen entweder aus Kalbsfleisch oder Schweinefleisch. Außerdem wird das Fleisch immer dünn geschlagen, paniert und in viel Fett gebraten. Trotzdem gibt es zahlreiche Schnitzelvariationen, die sich vom Aussehen und Geschmack deutlich voneinander unterscheiden. In diesem Artikel werden die Klassiker der Schnitzelvarianten vorgestellt.

Die bekanntesten Schnitzel

Neben dem Wiener Schnitzel sind Jägerschnitzel und Zigeunerschnitzel die bekanntesten Schnitzelarten. Ein Jägerschnitzel zeichnet sich durch eine Soße aus Pilzen und Tomaten oder Pilzen und Sahne aus. Zum Zigeunerschnitzel gehört eine Soße aus Tomaten, Zwiebeln und Pilzen, die mit viel Paprika gewürzt wird und daher relativ scharf ist. Wie das Wiener Schnitzel stammt auch das Zigeunerschnitzel aus Österreich. Es entstand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit wurde das Gewürz Paprika populär. Auch Cordon Bleu gehört zu den Schnitzeln. Ein echter Cordon Bleu wird aus Kalbfleisch hergestellt. Das panierte Fleisch wird mit Käse und Schinken gefüllt. Das Gericht stammt aus der Schweiz. Außerdem gibt es noch das Berliner Schnitzel. Es besteht aus einem Kuheuter. Zum Berliner Schnitzel wird eine Senf- oder Meerrechttichsoße serviert.

Wie wird ein Wiener Schnitzel zubereitet?

Einer der bekanntesten Schnitzel überhaupt ist das Wiener Schnitzel. Nur ein Schnitzel das aus Kalbfleisch besteht darf sich Wiener Schnitzel nennen. Unprofessionelle Restaurants bieten häufig auch Schnitzel aus anderem Fleisch unter dem Namen Wiener Schnitzel an. Dies ist jedoch ein absolutes No-Go. Schnitzelliebhaber nehmen dies sehr übel. Das Fleisch wird sehr dünn geschlagen und anschließend in Paniermehl gewendet. Nach dem Panieren wird das Fleisch in eine Pfanne mit heißem Fett gebraten. Dabei sollte an Öl nicht gespart werden. Das Schnitzel muss förmlich im Fett schwimmen.

Bild: Leipnizkeks CC-BY-SA 3.0